Mein Verhältnis zum Spaß


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Kann man mit einer WC-Schüssel Spaß haben? (Foto: Bernhard Huber)

Wie viele Gesellschaften sind wir eigentlich? Jedenfalls sind wir nicht nur eine, und die Spaßgesellschaft nimmt einen der vorderen Plätze ein. Dem Spaß kommt keiner aus. Ob ein Besäufnis bis in komatöse Sphären oder die dem Erwerb des Lebensunterhalts dienende Arbeit: Alles wird unter Spaß verbucht. Das bedeutet natürlich, dass einer wie ich, dem jegliches Feingefühl dafür fehlt, in Besäufnissen hier und fremdbestimmter Plackerei da irgendetwas Spaßiges zu entdecken, mit dem vernichtenden Verdikt der Spaßbremse belegt wird, mag er auch Humor haben, so viel er will. Weiterlesen

Der Schbini-Kini im Auge seines bayerischen Schöpfers


Frei nach einem Foto von Bernhard Huber

Ich bin in Niederbayern geboren und habe dort am 18. Januar 1975 mit einem Gedicht in der Standardsprache meinen ersten dichterischen Gehversuch unternommen. Obwohl ich das Schriftdeutsche (manche nennen es noch immer „Hochdeutsch“) bis heute als künstlerisches Ausdrucksmittel bevorzuge, so bekenne ich ebenso bis heute, dass ich ohne den bayerischen Dialekt nicht das schreiben würde, was ich so zusammenschreibe. Ich verdanke dem Dialekt, in dem ich meine Muttersprache erkenne, mein Gefühl für die Schönheit der Sprache, dem ich in  bisher 1000 vierzeiligen Versen meinen dichterischen Tribut gezollt habe. Weiterlesen

Ungebetener Ratschlag an die tz


Was sollen die Trumpeltiere dazu sagen? Foto: Bernhard Huber

Was sollen die Trumpeltiere dazu sagen?
Foto: Bernhard Huber

Allerwerteste tz!

Was ist denn da wieder in Dich gefahren, dass Du Dir einen derartigen sprachlichen Missgriff nach dem Motto „Eine Schlagzeile ist eine Schlagzeile ist morgen schon wieder Wurscht“ erlauben zu können glaubtest? Auf mich, der jeden Morgen an Schlagzeilen vorbei ins Büro marschiert, machst Du mit sowas keinen guten Eindruck. Denn merke: Auch verballhornen will gelernt sein. Weiterlesen