Feindesliebe


Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. (Mt 5, 44)

Die Christen gehören derzeit zur weltweit wohl am stärksten verfolgten Religion. Dennoch finden sich viele Christen, die für ihre Feinde beten. Bespielsweise regte eine französische Facebook-Gruppe Gebete um die Bekehrung von IS-Terroristen an, die mittlerweile auch in anderen Sprachräumen aufgegriffen werden.

Wenn Christus zur Feindesliebe auffordert, wirkt dies befremdlich. Ist ein Mensch dazu überhaupt in der Lage? Heucheln Christen eine Supermoralität?

Aus eigenen Kräften ist ein Mensch tatsächlich nur in wenigen Ausnahmefällen zur Feindesliebe imstande. Die Feindesliebe ist eine Gebetsform, damit Christus das vollendet, was menschliche Unvollkommenheit vielleicht noch nicht einmal zu beginnen vermag.

Die Feindesliebe macht uns frei davon, Anschläge mit Hass zu vergelten. Wir vertrauen Gott in den Stunden unserer Verfolgung, dass wir das Heil unserer Taufe nicht verlieren und dass Christus es für die noch nicht Getauften bewirken kann.

Advertisements

5 Kommentare zu “Feindesliebe

  1. kowkla123 sagt:

    jede Religion ist problematisch, da die Grundlage immer der Glauben ist un d nur glauben ist gefährlich, schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche

  2. emsemsem sagt:

    Die christliche Liebe zu den Feinden und das Gebet für sie sollen nicht zuletzt bewirken, dass sie mit den Nachstellungen aufhören und ihre Kraft dem Leben widmen. Die Liebe ist der einzige pragmatische Ausweg aus der mörderischen Spirale des Hasses.

Hier können Sie in die Diskussion einsteigen. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s