Trauer um Dieter Hildebrandt


Der bekannte Satiriker Dieter Hildebrandt ist in der Nacht auf den Mittwoch gestorben. Die Zeitungen, Radiosender und Internetseiten sind voll mit Informationen rund um sein Leben. Das brauche ich nicht alles hier wieder geben. Dieter Hildebrandt war eine Persönlichkeit, die viele Generationen vereinte und sich auf die Seite der Schwachen stellte und ihnen eine Stimme gab. Er leitete unter anderem den Scheibenwischer, von dem er sich vor Jahren zurückzog. Seitdem hat diese Sendung, meiner Meinung nach, an Wert verloren. Dieter Hildebrandt hat ihr den nötigen Pfiff gegeben. Er hat sich aber nicht ganz aus dem Geschehen zurückgezogen und war immer noch weiter öffentlich tätig bis zu seinem Tod.

Es ist klar, dass bei dem Tod einer solch bekannten Persönlichkeit die Meldungen nicht still stehen. Dennoch sollten wir in unserer hektischen Zeit einmal inne halten und dies einfach auf uns wirken lassen. Statt dessen kommen zahlreiche Wiederholungen im Fernsehen, die an ihn erinnern sollen. Mich stört so etwas eher und ich gehe dem aus dem Weg, da das einerseits nur Lückenfüller als auch Quotenbringer ist, auch wenn es von manchen nicht so beabsichtigt ist. Und das haben die Leute nicht verdient.

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7 Kommentare zu “Trauer um Dieter Hildebrandt

  1. Es sollte doch eigentlich jedem selber überlassen sein, wie er sich zu Dieter Hildebrandt’s Wirken als der größte Kabarettist Deutschlands und seinen Tod äußert. Wenn die TV-Sender und die Tagespresse überhaupt nichts, oder nur sehr spärliche Beitrage gesendet hätte, dann wäre das sehr vielen wohl auch nicht recht.

  2. Ich ziehe einfach meinen Hut vor Dieter Hildebrandt. Ich denke, auch, dass jeder Sender, jedes Blättchen etwas dazu machen „muss“.Ob das nun ehrlich ist oder nicht, sei dahin gestellt. Wenn sie nichts schreiben/sagen, gäbe es mit Sicherheit Kritik, den Tod und das Wirken so einer großen Persönlichkeit nicht erwähnt zu haben. Wie es Friedenkerin schon schrieb. Und wer sich die vielen Beiträge nicht anschauen möchte, wird ja nicht dazu gezwungen.
    Liebe Grüße
    Ute

    • Monika sagt:

      Guten Morgen Ute,

      danke für deinen Beitrag. Einerseits hast Du ja recht. Es wäre schlimm, wenn die Medien nichts dazu bringen würden. Andererseits empfinde ich es bei manchen Sendern oder Zeitungen als zuviel des Guten. Vor allem wenn Hildebrandt in einer Zeitung als „Sprachrohr der Schwachen“ tituliert wurde. Er hat sich der Schwachen angenommen in seinem Wirken, aber nicht nur er. Und diese Zuschneidung auf ihn, finde ich ist dieser Quotenzauber, dass diese Meldung nur ja in der jeweiligen Zeitung gelesen werden sollte. Ich habe nie gesagt, dass das nicht eine Meldung wert sei, sondern nur die Art und Weise ist für mich teilweise auf Quoten abgezielt.

      Viele Grüße

      Monika

      • Guten Morgen Monika,
        das stimmt allerdings. Meiner Meinung nach, ist heute ein großer Teil von dem was so in den Medien gemacht wird, Quotenhascherei. Was sich dafür eignet, wird auch bis zum letzten „ausgeschlachtet“.

        Liebe Grüße
        Ute

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