Kultureller Wochenrückblick


Der kulturelle Wochenrückblick ist diese Woche wieder einmal da. Es hat sich viel ereignet. Viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch 10. April:

Das Drama um Nordkorea nimmt kein Ende. China schließt den Grenzübergang nach Nordkorea. Nur noch Geschäftsreisende dürfen die Grenzen passieren. Grund dafür sind die nahltenden Kriegsdrohungen seitens Nordkorea. Daher darf kein Reiseveranstalter mehr Reisen nach Nordkorea anbieten. China ist eine der wenigen Verbündeten und Wirtschaftspartner Nordkoreas. Allerdings kritisierte die Regierung in Peking die militärischen Provokationen.

Donnerstag 11. April:

Quentin Tarantinos Film „Django Unchained“ wurde von chinesischen Behörden nach einer Minute gestoppt. Trotz der frühen Zeit waren viele im Kino. Doch nach einer Minute ging das Licht wieder an. Der Film würde aus technischen Gründen verschoben, die Eintrittsgelder würden erstattet, heißt es. Unklar ist, ob politische Motive oder die Nacktszenen der Hintergrund für die Zensur war. Shanghai war am liberalsten, denn da leif der Film ganze 15 Minuten. So eine Zensur in diesem Ausmaß ist schon fragwürdig.

Freitag 12. April:

Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff wegen Bestechlichkeit. Das wird ein spektatkulärer Prozess, da es so etwas in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben hat. Wulff wird verdächtigt, sich 2008 für ein Filmprojekt seines Freundes David Groenewold eingesetzt zu haben. Dieser hat der Familie Wulff vorher für einen Besuch beim Oktoberfest 4.000 € gezahlt. Wulff und Groenwald haben zuvor die Einstellung des Verfahrens gegen Geld ausgeschlagen. So kam die Anklageerhebung nicht überraschend.

Samstag 13. April:

USA setzen 15 russische Beamte auf die schwarze Liste und verwehren ihnen wegen Menschenrechtsverletzungen also die Einreise. Ebenso müssen sie mit finanziellen Sanktionen rechnen. Das US-Vermögen von ihnen wird eingefroren und kein US-Bürger darf mit ihnen in Geschäftskontakt sein. Die anderen drei Verdächtigen stammen aus der Ukraine, aus Aserbaidschan und aus Usbekistan. Ebenso verhängt daraufhin Russland Einreiseverbot an 18 amerikanische Beamte.

Sonntag 14. April:

Nach einem Streit mit Palästinenser-Präsident Abbas reicht Salam Fajad seinen Rücktritt ein. Damit ist ebenso eine Vermittlungsversuch vom amerikanischen Außenminister Kerry gescheitert. Abbas bat jedoch den Ministerpräsident geschäftsführend im Amt zu bleiben, bis ein Nachfolger gefunden wurde. Hier kommt hoffentlich ein Nachfolger, der sich ebenso um den Frieden benüht.

Montag 15. April:

In Venezuela gewinnt laut Wahlbehörde CNE der Sozialist Nicolás Maduro (50,66%) die Präsidentschaftswahlen. Er war der Wunschkandidat des verstorbenen Staatschefs Hugo Chávez. Sein HerausfordererHenrique Capriles Radonski war knapp dahinter (49,07 %).

Dienstag 16. April:

Ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert den Iran. Es war bis in die indische Hauptstadt Neu Delhi zu spüren. den meisten Schaden richtete es in Pakistan an. Da das Epizentrum ine einem kaum bewohnten Wüstengebiet nahe der Grenze zu Pakistan lag, gab es glücklicherweise keine Todesopfer, sondern nur Sachschäden. Dennoch ist es für die Menschen, die fort wohnen, eine Katastrophe, weil sie manches wieder aufbauen müssen.

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3 Kommentare zu “Kultureller Wochenrückblick

  1. Ich glaube nicht, daß ein Prozess gegen Christian Wulff stattfinden wird. Das wird irgendwann einmal in nächster Zeit im Sande verlaufen. Genau so wird es sich auch mit dem NSU-Prozess verhalten – eine unbefriedigende Scharade wird das werden – und ich gehe jede Wette ein, daß diese mit Freisprüchen bzw. sehr geringen Strafen für die Angeklagten enden wird…

    • Monika sagt:

      Guten Morgen,

      das müssen wir wohl abwarten. Das erste Angebot jedenfalls hat er ausgeschlagen. Beim NSU-Prozess jedoch glaube ich, dass dort die Medien schon sehr auf eine Entscheidung drängen werden.

      Viele Grüße

      Monika

  2. kowkla123 sagt:

    sehr informativ, ja, in der Woche war vieles los, mache es gut, Klaus

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