Haushaltskompromiss in den USA


Liebe Leser,

zunächst einmal entschuldige ich mich für meine Abwesenheit. Die Kommentare habe ich nicht beantwortet. Ich gelobe aber Besserung. Nun zum eigentlichen Thema.
Die USA steht wieder in den Schlagzeilen. Das Represäntantenhaus hat den Haushaltskompromiss abgesegnet und Barakc Obama versprach, dies sofort abzuzeichnen. Dies soll die Stuererhöhung, die zum Jahresbeginn technisch eingetreten war, sofort wieder stoppen. Dafür werden Einkommen ab 40.000 Dollar mit 39,6 % statt 35% besteuert.

Zudem ist die Schuldengrenze von 16,4 Billionen Dollar am 31. Dezember erreicht worden. Über eine Anhebung der Schuldenobergrenze muss nun erneut verhandelt werden. Wenn dies nicht bis spätestens März passiert, so kann Amerika seine Schulden nicht mehr im Inland sowie im Ausland bezahlen. Das würde enorme Folgen haben. Ich selbst wundere mich, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Ein Privatmann kann sich auch nicht über die Maßen verschulden und dann die Schuldengrenze immer weiter nach oben schieben. Das wäre eine riesige Blase, die dann platzen würde, und das bei einem so einflussreichen Staat.

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9 Kommentare zu “Haushaltskompromiss in den USA

  1. erikschueler sagt:

    Wir haben ein Schuldgeldsystem, das heißt durch Schulden wird Geld geschaffen (durch Kreditaufnahme) -> Geldmenge = Schuldenmenge, aber da bei jeden Kredit Zinsen draufgezahlt werden müssen ergibt sich ein Problem. Angenommen es gibt nur Dich und mich und ich leihe dir 100€uro und will am Ende des Jahres die 100€ + 5% Zinsen von Dir haben, dann wirst Du keine 105€uro parat haben, weil es nur insgesamt 100€uro gibt im Umlauf. Auf 7 Milliarden Menschen verteilt dauert es natürlich ewig bis einige Wenige sich fragen wo die ganzen Schulden herkommen, aber es ist faktisch eine Vermögensakkumulation von allen Menschen auf wenige Menschen, denn ein Kredit kann nur mit einer Sicherheit aufgenommen werden (Haus, Auto, Grundstück, Erdölvorkommen, Wasserquellen, …). Deshalb sind Entwicklungsländer bis in die Xte Generation verschuldet und es wird massenhaft von denen privatisiert. Deshalb auch 3% Wirtschaftswachstum um diese Zinsen etwas auszuhebeln, aber das Geld was wir plus machen, das fehlt dann bei einem anderen Land… wie Griechenland. Die USA sind zu 100% abhängig von der FED (FEDeral Reserve), denn die Amerikaner nutzen Federal Reserve Noten als Zahlungsmittel (es sind KEINE amerikanischen Dollar), dadurch muss die USA Zinsen für die Verwendung bezahlen und bekommt ALL ihr Geld von der FED als Fiatgeld, das heißt Geld aus dem Nichts geschaffen durch Kreditaufnahme. Darauf folgen Zinsen und diese kann man nur durch Wirtschaftswachstum halbwegs unter Kontrolle halten. Früher oder später zwingt dieses Geldsystem JEDEN Staat in den Krieg gegen andere Länder, weil die Schulden über Hand nehmen. Der Kapitalismus ist ein Krebsgeschwür dieses maroden und irrwitzigen Geldsystems. Es dient nicht den allen Menschen sondern nur einigen Wenigen Bankern.

    • Monika sagt:

      Guten Morgen erikschueler,

      vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die gute Ergänzung zu meinem Artikel. Das Problem ist, dass diese Blase irgendwann platzen muss. Ich fürchte, genauso wie Ute, dass es dann in einen Krieg ausarten könnte. Das aber scheuen die Großmächte, weil sie wissen, wie verhängnisvoll das für alle sein könnte.

      Viele Grüße

      Monika

      • erikschueler sagt:

        Immer wieder gerne.

        Auch wenn ich glaube, dass Du den Präsidenten und Kanzlern von den Großmächten zu viel Vernunft zu sprichst, hoffe ich ebenfalls auf den Funken Menschlichkeit.

  2. kowkla123 sagt:

    obwohl ich dich vermisst habe musst du dich nicht entschuldigen, prima wieder deine Erklärung so gut verständlich, ja, da kann man schon manchmal in Sorge verfallen, trotzdem ein schönes Jahr 2013, Klaus

  3. Irgendwann geht das alles in die „Hose“… nicht nur in den USA… und das einzigste Mittel alles auf „Null“ zu stellen, wird wohl mal wieder ein Krieg sein… wenn man den Erfahrungen aus der Geschichte folgt…würde mich wundern, wenn es anders wäre. Leider!!!

    LG
    Ute

    • Monika sagt:

      Guten Morgen Ute,

      das könnte durchaus sein. Jedoch scheuen das auch die Großmächte, wie ich bei erikschueler schon geschrieben habe, weil sie wissen, was passieren könnte.

      Viele Grüße

      Monika

      P.S. Der Artikel über den Krieg ist immer noch in Arbeit. Ich denke, dass es vielleicht auch mehrere werden, weil es ein umfassendes Thema ist. Das muss ich erst mal weiter recherchieren. Es kann noch etwas dauern.

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