Adventszeit und Weihnachtszeit – Besinnlichkeit oder Kommerzialisierung


Der erste Advent

Der dritte Advent

Der erste Advent

Der dritte Advent

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Der dritte Advent

 

 

 

 

 

Die letzten beiden Sonntage habe ich mich damit begnügt, über andere Themen die Kommerzialisierung anzusprechen, im Rahmen vom Adventskranz und Adventskalender. Nun möchte ich das Thema direkt ansprechen, da ich der Meinung bin, dass es viel zu selten angesprochen wird. Wenn man in Google die Stichwörter „Advent“ und „Kommerzialisierung“

eingibt, so erscheinen gleich zu Beginn fast nur alte Artikel von 2008 oder sogar 2007. Bei den Wörtern „Weihnachten“ und „Kommerzialisierung“ ist dies etwas besser, aber auch hier zeigt sich, dass es nicht im Fokus der

Medien steht.

Advent und Weihnachten – eigentlich eine Zeit der Ruhe

Es heißt, dass Advent und Weihnachten eigentlich eine besinnliche Zeit sein soll, in der die Menschen zur Ruhe finden. Das hängt mit der Bedeutung von Weihnachten zusammen. An Weihnachten und in der Vorbereitung auf Weihnachten, dem Advent, sollen die gläubigen Christen die Ruhe finden, sich auf das Ereignis der Geburt Jesu vorzubereiten. Dies jedoch ist leider zur Ausnahme geworden. Die Zeit der Ruhe ist auch für viele Gläubigen nicht mehr gegeben. Advent soll eine Zeit der Vorfreude sein, aber auch der inneren Einkehr, um sich des großen Ereignisses bewusst zu werden.

Globalisierung und Kommerzialisierung

Durch die Globalisierung geht auch die Kommerzialisierung einher. Nicht mehr nur gläubige Christen feiern dieses Fest, sondern auch andere, die nicht an Christus glauben, weil sie sich damit der Mehrheit anschließen möchten. Dies hat auch dann, meiner Meinung nach, viel bewirkt im Zusammenhang mit der Kommerzialisierung. Hier wird der Inhalt ausgeblendet. Die Feiertage nimmt man gerne entgegen und man macht sich schöne Tage. Ich habe schon in den letzten zwei Wochen dieses Thema immer wieder angesprochen. Es geht vielfach dann nur um Geschenke und um Gewinn. Die Werbung nimmt Weihnachten als herrliches Motiv, um ihre Produkte anzupreisen. Doch auch dies ist nicht ganz ungefährlich, denn es höhlt die Bedeutung von Weihnachten und Advent aus. Die Werbung ist ständig vorhanden und damit eine Gefahr, dass der Inhalt, um den es bei Weihnachten geht, verloren geht.

Heute ist es zwar nur ein kleiner Artikel, aber ich möchte zum Nachdenken appellieren: Worum geht es für mich an Weihnachten? Geht es nur um die Geschenke und die freien Tage? Oder geht es um den Inhalt? Ich wünsche Ihnen einen ruhigen 3. Advent.

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4 Kommentare zu “Adventszeit und Weihnachtszeit – Besinnlichkeit oder Kommerzialisierung

  1. Für mich geht es Weihnachten immer noch am meisten um den Inhalt und erst in zweiter Linie um die Geschenke. Und ich halte „Einkehr“ in der Natur,ich mag es, wenn alles so still ist und man die Gedanken schweifen lassen kann und zu Hause, wenn die Kerzen ihr warmes Licht verbreiten. Dann kommt weihnachtliche Stimmung auf.
    Um die freien Tage geht es bei uns so gut wie nie, habe auch dieses Jahr wieder Spätschicht. Hatte aber auch da, schon sehr oft einen „verzauberten“ Abend, eben wegen der ganz besonderen Stimmung an diesen Tagen. damit meine ich nicht den Kommerz.

    Herzliche Grüße zu dir
    Ute

    • Monika sagt:

      Guten Morgen Ute,

      entschuldige bitte die verspätete Antwort. Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch. Du hast den 1.000 ten Kommentar in diesem Blog geschrieben. Es freut mich sehr, dass ich zur Diskussion anregen.
      Vielen Dank für die Einblicke in Deine Besinnlichkeit. Es ist doch jedes Jahr so, dass irgendetwas einen stört. Ich schätze aber, dass es immer nur auf den Umgang mit den Umständen ankommt.

      Viele Grüße

      Monika

      • Das ist ein netter Zufall mit den Kommentaren. 🙂
        Ja irgendwas kommt schon meistens, aber einen „Ausgleich“ bekommt man meist auch.

        Wie heute, da kam ein unerwartetes Päckchen, mit einem sehr hübschen und liebevollen (selbst hergestelltem) Geschenk…beim einkaufen haben wir eine ganz liebe ehemalige Nachbarin (Muslime, aber die Nettesten, die wir je hatten) getroffen und uns sehr gefreut. Damit ist das andere gleich wieder vergessen. 😉

        Herzliche Grüße
        Ute

        Ich hätte da noch was…vielleicht ist das ja was für dein Blogroll… Michéle schreibt sehr unterhaltsam (für mich zumindest)… http://michelelegrand.wordpress.com/

        • Monika sagt:

          Guten Morgen Ute,

          ja das stimmt. Ich hatte vor ein paar Tagen ein zwangloses Gespräch mit einer unbekannten Frau. Das hätte ich ohne Advent bestimmt nicht gehabt. Ich denke, dass wir auch zu anderen Zeiten offener durch die Straßen gehen sollten.

          Viele Grüße

          Monika

          P.S. Danke für den Hinweis. Ich werde den Blog mal abonnieren. Es ist auf den ersten Blick sehr angenehm. Um es zur Blogroll hinzuzfügen, werde ich noch etwas warten, weil ich nicht die Zeit habe, das genau anzusehen.

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