Kultureller Wochenrückblick



Dies Woche war sehr ereignisreich. Wir haben leider ein paar Todesfälle zu beklagen, ein Markenzeichen wurde 125 Jahre und die Simpsons spielen eine Rolle. Wie immer gibt es ein Zitat der Woche und ein neues Rätsel der woche. Das letzte war wohl zu schwer, da es keiner gelöst hat. Ich hoffe, dass dieses nun besser ist.


Sonntag 19. August:

Muslime feiern Ende des Ramadan. Der Ramadan ist im Islam die Fastenzeit. Er findet im neunten Monat des islamischen Mondkalenders statt. Als eine der fünf Säulen des Islam (Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosensteuer, Fasten und Pilgerfahrt) wird er streng eingehalten. Von der Morgendämmerung bis zum vollendeten Sonnenuntergang darf weder etwas gegessen noch etwas getrunken werden sowie müssen Muslime in der Zeit dem ehelichen Verkehr entsagen.

Montag 20. August:

Leider gibt es heute zwei Todesfälle zu verzeichnen. Der Sänger Scott McKenzie ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Er litt seit 2010 unter einem starken Nervenleiden, an dem er gestorben ist. Mit „San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)“ hat er 1967 den Durchbruch seiner Karriere geschafft.
Zudem nahm sich nach Angaben von US-Medien der Regissuer von „Top Gun“ Tony Scott das Leben.

Dienstag 21. August:

Heute wurde durch den Manager Milton Suchin bekannt, dass die Komikerin Phyllis Diller (* 17. Juli 1917) am 20. August friedlich gestorben ist. 1967 war sie für den Golden Globe nominiert. Sie war für ihre schrillen Kleider, ihre scharfe Zunge und ihr lautes Lachen bekannt. Sie entdeckte die Bühne allerdings erst mit 40 Jahren. Sie galt als Pionierin für weibliche Stand-Up-Comedians in den USA.

Mittwoch 22. August:

Heute waren die Simpsons groß in den Schlagzeilen. Die US-Post verkalkulierte sich sehr stark, als sie Sondermarken für den 20. Geburtstag der Serie „Simpsons“ drucken ließ. Sie druckte eine Milliarde Sondermarken, verkauften aber nur 682 Millionen von ihnen. Die unverkauften wurden letztlich eingestampft. Die Post-Aufseher klagten an, dass etwa 1,2 Millionen $ (rund 1 Million €) daraus entstanden sind. Das lag auch daran, dass diese Sondermarken auf den Wert 44 Cent gedruckt wurden und in der Zwischenzet sich der Tarif auf 45 Cent geändert hat. Das Fatale dabei ist, dass die US-Post schon länger Verluste aufzuzeichnen hat. Nachdenken wäre also gar nicht mal so schlecht, wenn man eine größere Investition in die Hand nehmen will.

Donnerstag 23. August:

Am 23. August 1887, also vor genau 125 Jahren, wurde das Markenzeichen „Made in“ in Großbritannien (Merchandise Mount Act) eingeführt“, um die Waren der einheimischen Industrie zu schützen. Dies richtetet sich zunächst gegen deutsch Produkte, da sie angeblich billig und schlecht waren. Mit steigender Qualität jedoch nahm das Interesse wieder zu. Nach dem ersten Weltkrieg allerdings hatte das wieder eine abschreckende Wirkung, das seine Steigerung im Dritten Reich und im zweiten Weltkrieg fand. Nach Kriegsende sorgte die Exportwirtschaft für das deutsche Wirtschaftswunder, denn „Made in Germany“ war ein Gütezeichen. Heutzutage werden Produkte sowie das „Made in“- Zeichen gefälscht, um sie an den Käufer zu bringen. Hat das Zeichen dann überhaupt noch Sinn? Oder muss es schärfere Kontrollen geben?

Freitag 24. August:

Heute startet die Bundesliga-Saison. Ich muss zugeben, dass ich kein großer Fan von Fußball bin, aber es ist mir eine Meldung wert, weil die Bundesliga 50 Jahre wird in dieser Saison. Viele Menschen sind begeistert und werden wieder in die Stadien gehen. Die Bundesliga ist längst zum Kulturgut geworden.

Samstag 25. August:

Im Patentstreit mit Apple zieht Samsung den Kürzeren und wird zu 1,05 Millionen Dollar Schadenersatz, zahlbar an Apple verurteilt. Das entspricht etwa 838 Millionen Euro. Apple warf Samsung die Nachahmung des Tablecomputers iPad und des iPhones vor. Samsung wiederum klagte Apple wegen Patenten bei der Wireless-Kommunikation an. Diese Streitigkeiten werden wohl nie aufhören.

Zitat der Woche:

Nichts schwerer, als den gelten lassen, der uns nicht gelten läßt.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

Auflösung des Rätsels der vergangen Woche:
Die Tragikomödie war die Lösung: Sie ist ein Drama mit komischen Elementen im weiteren Sinne, also kann man dort lachen und weinen.
Ein herzlicher Dank für alle, die teilgenommen haben.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache noch: Bis zum Samstag haben Sie noch die Möglichkeit ihre Wünsche bzüglich eines Themas, das ich aufnehmen soll, im Artikel Wünsche und Anregungen zu äußern.

Rätsel der Woche:

Diesesmal müssen Sie aus folgendem Bild 3 Worte herausfinden. Um es etwas einfacher zu gestalten, habe ich die erste Silbe eines Wortes in einen Kreis gesetzt: bri…. Ein Tipp am Rande noch. Auf Groß- und Kleinschreibung habe ich nicht geachtet, sondern alles klein geschrieben.

Rätsel der Woche

Rätsel der Woche

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5 Kommentare zu “Kultureller Wochenrückblick

  1. Mascha sagt:

    Telefonzelle, Brise,

  2. Kausi sagt:

    Brigaden und General?
    Dass gerade von mir diese militärischen Begriffe als Vorschlag kommen … Hihi

    • Monika sagt:

      Guten Morgen Kausi,

      fast 😀 es sind ja drei Begriffe und bei Telefonzelle, Brigaden und General würde noch etwas fehlen, aber du bist auf dem richtigem Weg 😉

      Viele Grüße

      Monika

  3. kowkla123 sagt:

    Leserkreis, General, Telefon, einige Vorschläge, was heißt Themen aussuchen, da ich ja eins richtig hatte, habe es irgendwie nicht verstanden, Klaus

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