Mr. Monk – eine Fernsehserie der besonderen Art



Tony Shalhoub wurde durch die amerikanische Fernsehserie „Mr. Monk“ bekannt, die zwischen 2002 und 2009 insgesamt 125 Folgen in 8 Staffeln produzierte. In deutscher Sprache wurde sie zunächst bei SF zwei, hierauf bei ORF 1 und seit Juni 2004 auf RTL ausgestrahlt. Nach dem Ende Serie ist nun ein Spielfilm („Mr. Monk for Mayor“) in Planung. Das Drehbuch steht schon und das Debüt soll der TV-Film im Dezember in den USA feiern.

Doch bleiben wir bei der Serie. Randy Newman und Jeff Bael schrieben das Titellied „It’s a Jungel out there“. Dieses ist seit der zweiten Staffel immer zu hören. Da das Titellied der ersten Staffel von Jeff Bael und Grant Geissmann den Zuschauern besser gefallen hat, wurde diese Melodie seit der dritten Staffel am Ende der Folge eingespielt. In „Mr. Monk und der Fernsehstar“ griffen die Produzenten dieses Thema auf. „Mr. Monk und der Lepramann“ bietet die Überraschung, dass Lieutenant Randy Disher (zu den Personen komme ich später) das erste Titellied auf einem Klavier spielte. Snoop Dogg rappte das Tittellied bei seinem Gastauftritt in der Serie („Mr. Monk in der Rapszene“).

Inhalt

Ordnung

Ordnung ist das halbe Leben, so sagt man. Für Mr. Monk dagegen ist es das ganze Leben.


Mr. Monk lebt in seiner eigenen Ordnung, denn es muss immer alles an seinem Platz sein, das Essen muss immer getrennt sein, er hat zahlreiche Ängste vor Bakterien, Krankheiten, Tieren, Leitern, Milch und vieles andere. Zunächst arbeitete er beim Morddezernat des San Francisco Police Department. Doch als seine über alles geliebte Frau Trudy verstarb, litt er in Folge dessen an einer psychischen Störung. Nach drei Jahren, in denen er seine Wohnung nicht verlassen hat, beginnt die Handlung. Mr. Monk hat leidet immer noch an zahlreichen Ängsten und Phobien, doch mit Hilfe einer persönlichen Assistentin bewältigt er den Alltag. Außerdem befindet er sich in Betreuung eines Psychotherapeuten. Mr. Monk wird dabei von seinem ehemaligen Vorgesetzten Captain Leland Stottlemeyer für schwierige Fälle beauftragt. Trotz seiner teilweise skurrilen Arbeitsweise verschafft er sich durch die hohe Aufklärungsrate Respekt.

Personen

Wie der Titel schon verrät, ist die Hauptperson der Serie Adrian Monk. Sein Bruder Ambrose und er wurden von ihrem Vater, als sie klein waren, verlassen. Deswegen verließ Ambrose das Haus nicht mehr und Adrian entwickelte seine zahlreichen Phobien. Den Mord an seiner Frau Trudy konnte er allerdings erst in der letzten Staffel in der letzten Folge lösen. Somit schließt sich die Serie. Ob bei dem geplanten Film die Hauptdarsteller und die Strukturen dieselben bleiben, ist offen.

Captain Leilend Francis Stottlemeyer, der ihn als Berater für die schwierigen Fälle engagiert, fällt es schwer zuzgeben, dass Mr. Monk sein Freund ist. Doch in schweren Situationen hilft er und will ihn sogar vor Selbstmord bewahren. Privat lässt er sich von seiner Frau Karen scheiden. Doch seine neue Freundin Linda Fusco beging das Verbrechen des Mordes, das Mr. Monk aufklärte. Stottlemeyer heiratet trotzdem und zwar Trudy. Adrian Monk hatte daran nichts auszusetzen. Lieutenanant Randy Disher ist die zweite Hand von Stottlemeyer und verblüfft mit seinen absurden Theorien und seiner kuriosen Art, die schon manchen vor den Kopf stieß.

Dr. Charles Kroger, der mit viel Geduld auf Mr. Monk eingeht, stirbt wie der Schauspieler nach der 6. Staffel an Herzinfarkt. Am Anfang von der 7. Staffel suchte Mr. Monk einen neuen Psychiater. Er fand Dr. Neven Bell, dem er allerdings zuerst misstraute. In dieser Folge allerdings wurde dem Schauspieler und Dr. Charles Kroger ein Denkmal gesetzt, das in dieser Form einzigartig ist.

Trudy Anne Monk taucht in Mr. Monks Visionen und in gelegentlichen Rückblicken auf. „Mr. Monk und Mrs. Monk“ suggeriert zunächst, dass Trudy doch noch lebt, aber eine geschickte Doppelgängerin täuschte damit alle – sie starb allerdings am Ende der Folge. Trudys Mörder wurde am Ende noch gefunden und Mr. Monk lernte ihre Tochter kennen.

Sharona Fleming hatte als erste Assistentin von Monk, die Aufgabe übernommen, für ihn da zu sein. Das war weder für sie noch für ihren Sohn Benji immer einfach. In der dritten Staffel jedoch tritt Natalie Teeger die Nachfolge an, da Sharona mit ihrem Sohn zu seinem Vater zieht. Zuletzt kehrt sie aber zurück und heiratet Randy Disher.

Natalie Teeger, die zweite Assistentin, dagegen ist wie Adrian Monk verwitwet und erzieht ihr Tochter Julie. Julie möchte von Monk die Vaterrolle übernommen sehen. Doch dieser ist damit überfordert. Natalie reibt viele Situatioen am Anfang in ein Fiasko, weil sie wenig Verständnis für die Phobien von Mr. Monk hat.

Zahlreiche Gastauftritte von vielen Prominenten bereichern zudem die Serie: Willie Nelson, Jane Lynch, Tim Curry, Brooke Adams, Snoop Dogg, und viele andere.

Fazit

Die Serie mit viel Charakter beschäftigt sich mit außergewöhnlichen Menschen, die viel Herz besitzen. Sie stehen füreinander ein und helfen sich gegenseitig. Mr. Monk überrascht bisweile mit außergewöhnlichen Aktionen, indem seine Phobien überwindet, wenn seine Freunde sich in Gefahr befinde. Zum Beispiel rette er Natalie auf dem Dach eines Krankenhauses. Dabei hat er extreme Höhenangst. Dies alles macht die Serie zu einer unterhaltsamen und ungewöhnlichen Serie in der heutigen Zeit. Der Spielfilm zu der Serie wird im Dezember in den USA sein Debüt feiern. Für eine deutsche Fassung müssen wir vermutlich noch etwas warten. Warten wir ab, wie sich all das auf den Spielfilm auswirkt.

Meine Bewertung: ★ ★ ★ ★ ✫
4 von 5 Sternen
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2 Kommentare zu “Mr. Monk – eine Fernsehserie der besonderen Art

  1. _Gute_Miene_ sagt:

    Meiner Meinung nach beruht der Erfolg dieser Serie nur auf der Tatsache dass viele Leute sich freuen dass es jemanden gibt der noch mehr kaputt ist als sie selbst, inhaltlich grenzt das ganze stark an Schwachsinn.

    • Hallo _Gute_Miene_,

      in gewisser Weise mag diese Sichtweise seine Berechtigung haben. Doch wenn ich mir überlege, mit wie viel Liebe zum Detail diese Handlung und diese Personen beschrieben sind, so kann der Hintergrund der Entstehung vielleicht auch der sein, solche Verhaltensmuster den Menschen nahe zu bringen. Mit anderen Worten zu sensibilisieren. Warum sich viele das ansehen, kann man schlecht beurteilen. Ich habe lediglich den Eindruck geschildert, den diese Serie bei mir hinterlassen hat. Mich hat beeindruckt, wie diese Thematik bearbeitet wird.

      Viele Grüße

      Monika

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