Rolf Dobelli: Die Kunst des klugen Handelns


Dieses Buch von Rolf Dobelli habe ich gerade in der Hand und lese sehr interessiert darin. Es handelt sich dabei, wie der Untertitel schon sagt m 52 Irrwege, die Sie besser anderen überlassen. Es ist keine Anleitung zum positiv Handeln, sonderen darum Irrwege und Denkfehler zu vermeiden.
Da sind sehr spannende Ideen drinnen, wie dass das eigen gemachte Essen immer besser schmeckt. Darauf führt er zurück, dass die eigenen Ideen immer am besten bewertet werden.
Ich bin erstaunt, wie banal manche Denkfehler sind, aber man doch im Alltag gern darauf reinfällt, obwohl es eigentlich ziemlich offensichtlich ist. Ich kann das Buch nur empfehlen. Daumen hoch!

Schillernde Flugschau im Botanischen Garten


Diese Ausstellung ist keine, sondern eine Schau. Denn die subtropischen Schmetterlinge, die im Botanischen Garten in München zu sehen sind, präsentieren sich in ihren schillernden Farben und kommen einem bei ihrem Geflattere ziemlich nahe. Ungeniert lassen sie sich auch schon mal auf Köpfen und Schultern der Schaulustigen nieder, und Schaulust trifft hier im besten Wortsinn zu.

Mein gelber Pullover schien es ihnen besonders angetan zu haben, weil er immer wieder als Rastplatz herhalten musste, wie dieses hübsche Foto zeigt:

Er kann nicht vohn meiner Schulter lassen: Sowas nenne ich Helikopterschmetterling. (Auslösermeinerkamerabetätiger: Martin Huber)

Er kann nicht von meiner Schulter lassen: Sowas nenne ich Helikopterschmetterling. (Auslösermeiner-kamerabetätiger: Martin Huber)

 

Nonstop Prognonsens


Wenn man auf einem Flachdach einen Basketballkorb sieht, der zum aus öffentlichen Mitteln geförderten Programm “Kunst im öffentlichen Raum” gehört, besteht die Gefahr, dass man an den Schlagzeilen der stummen Zeitungsverkäufer achtlos, da in Gedanken verloren, vorübergeht. Doch zum Glück hat sich mein siebter Sinn, ohne den ich nicht auf die Straße gehe, wieder einmal bewährt und diesen Augenfänger aufgespürt:

Foto: Bernhard Huber

Foto: Bernhard Huber

Damit wage ich den Prognonens, dass sich die tz München auch 2016 den Titel als die verballhornendste Zeitung verdient, sofern ihn einer verleiht. (Es versteht sich von selbst, dass dieser von mir kreierte Superlativ nichts mit denjenigen Superlativen zu tun hat, die ich hier, hier und hier meine.)