Die Höhle der Löwen


Die Höhle der Löwen ist eine Fernsehserie auf Vox. In dieser müssen Firmengründer und Start-Up-Unternehmen ihre Ideen vorstellen, um Geld von Investoren zu bekommen. Diese bekommen im Gegenzug dafür eine bestimmte Anzahl von Prozenten, die sie in die Firmen einbringen. Unter anderem ist da Jochen SChweizer als möglicher Investor. Es hat Vorteile für die Firmen, die sich vorstellen: Erstens machen sie Werbung für ihr Produkt und zweitens bekommen sie professionelle Unterstützung in Marketing und Erweiterung ihrer Firma. Das hängt alles von ihrer Präsentation ab. Die Investoren bekommen, wenn sie gut arbeiten, weiter Geld, da ja die Unternehmen weiter wachsen sollen. Weiterlesen

Malbücher für Erwachsene: Was steckt dahinter?


Als ich das erste Mal von diesem Trend erfahren habe, dachte ich, dass es wohl eine Methode ist, um gestresste Manager von ihrem Beruf zu locken und ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber als ich gesehen habe, wie viel so ein Buch kostet, habe ich es selbst ausprobiert. Man bekommt für ca. 5 bis 6 Euro viele verschiedene Motive zum Ausmalen. Lediglich Stifte muss man sich noch dazu kaufen und dann kann es loslegen. Der, der mag, kann sich ja noch Musik nebenbei anhören oder so. Ich selbst finde das Ausmalen an sich sehr entspannen und wenn man dann das Ergebnis sieht, dann war ich immer zufrieden und es hat mich gefreut, dass ich mich durch die einzelnen Details gekämpft habe. Es dauert schon relativ lange, bis man ein Buch durch hat, geht man jetzt mal von einer arbeitenden Bevölkerung aus, die tagsüber meistens icht daheim ist und nur abends dafür Zeit hat. Ich selbst mache abends aber auch nicht nur das, sondern auch mal einen Film ansehen oder ein Buch lesen oder etwas anderes. Dies ist allerdings auch eine schöne Alternative, wennn einem das andere alles mal nicht zusagt.

In diesem Sinne wünsche ich farbenfrphes Ausmalen, falls euch auch das Malfieber ergriffen hat.

Der Pferdeflüsterer: Das Buch


Ich habe vor Kurzem das Buch „Der Pferdeflüsterer“ in der Bücherei zum Verschenken angeboten gesehen. Ich wollte es schon immer mal lesen, den Film allerdings kenne ich nicht. Das Buch stammt aus der Feder von Nicholas Evans.

Grace, die Tochter von zwei Karriereleuten, reitet mit ihrer besten Freundin aus. Leider geschieht dabei ein tragisches Unglück, bei dem ihre Freundin und deren Pferd ihr Leben verloren und Grace ihr Bein. Das Pferd von Grace entwischt und wird wieder gefunden. Jedoch ist es verrückt geworden und tritt wild um sich und lässt keinen mehr an sich heran. Grace hüllt sich in ein Kokon des Schweigens ein und kann sich trotz Prothese nicht mehr richtig in ihre Schule integrieren. Ihre Mutter kommt auf die Idee, einen Pferderflüsterer zu engagieren. Dieser leht zunächst ab. Auf Dröngen allerdings nimmt er die Herausfordorung an. Unglücklicherweise bahnt sich mehr an als die Rettung des Pferdes. Als alles gut zu werden schien, scheint das Leben der Familie erneut in Schieflage geraten zu sein. Doch der Pferdeflüsterer Tom entscheidet sich richtig.

Das Buch war spannend und auf alle Fälle empfehlenswert für Pferdeliebhaber. Aber auch keine Pferdeliebhaber werden ihre Freude an dem Buch haben, denn es ist keins, in dem es nur um das Reiten und den Reitsport geht, sondern um die Menschlichkeit in der Tragödie.

Sons of Ananrchy: Eine spannende Serie


Hallo liebe Leser,

um mich war es einige Zeit sehr still. Aber meine Mit-Autoren haben ja fleißig den Blog am Leben erhalten. Heute nun wieder ein Beitrag von mir und ich gehe davon aus, dass ich nun wieder etwas öfter schreiben werde.

Ich habe die Serie Sons of Anarchy komplett angeschaut. Und obwohl ich zu Anfang gegenüber Serien skeptisch war, gibt es doch einige wenige, die sehr gut gemacht sind. In dieser geht es um einen Motoradclub, der sich auch um Outlaw-Geschäfte wie Waffenhandel kümmert. Dabei wird die Familiengeschichte der führenden Personen des Clubs interiert und auf de Zerreissprobe gestellt, als der Club in Drogengeschäfte und ins Kartell einsteigen will. Die Ausstiegsmöglichkeiten sind gering und werden leider nicht genutzt, obwohl auch die Familie darunter leidet. Die Sereie, muss ich sagen, ist spannend bis um Schluss, allerdings nichts für schwache Nerven. Ich möchte nicht zu viel verrraten aber Jax schafft es leider nicht, eine Zukunft mit seiner Frau Tara und seine Kinder aufzubauen. Das Ende kommt dann auch etwas überraschend, dennoch ist es nachvollziehbar, wenn man die ganzen Folgen kennt.

Ich war begeistert von dieser Serie und würde sie jederzeit weiter empfehlen. Daumen hoch.

Feindesliebe


Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. (Mt 5, 44)

Die Christen gehören derzeit zur weltweit wohl am stärksten verfolgten Religion. Dennoch finden sich viele Christen, die für ihre Feinde beten. Bespielsweise regte eine französische Facebook-Gruppe Gebete um die Bekehrung von IS-Terroristen an, die mittlerweile auch in anderen Sprachräumen aufgegriffen werden.

Wenn Christus zur Feindesliebe auffordert, wirkt dies befremdlich. Ist ein Mensch dazu überhaupt in der Lage? Heucheln Christen eine Supermoralität?

Aus eigenen Kräften ist ein Mensch tatsächlich nur in wenigen Ausnahmefällen zur Feindesliebe imstande. Die Feindesliebe ist eine Gebetsform, damit Christus das vollendet, was menschliche Unvollkommenheit vielleicht noch nicht einmal zu beginnen vermag.

Die Feindesliebe macht uns frei davon, Anschläge mit Hass zu vergelten. Wir vertrauen Gott in den Stunden unserer Verfolgung, dass wir das Heil unserer Taufe nicht verlieren und dass Christus es für die noch nicht Getauften bewirken kann.

Konstruktive Mathematik


Wenn viele Menschen mit der Mathematik ihre liebe Not haben, so liegt dies sicherlich auch an der Unanschaulichkeit der Disziplin. Gute Mathematiker sehen zwar eine geistige Welt, deren überwältigende Schönheit sie als so plastisch wie einen Stuhl empfinden. Dennoch handelt es sich nur um eine geistige Welt, die für die mathematischen Laien häufig – nicht zwangsläufig – unzugänglich bleibt.
Es gibt neben der üblichen, „klassischen“ Art Mathematik zu betreiben, eine konstruktive. Konstruktive Mathematiker beschränken sich bei den Methoden der Beweisführung. Ein Beweis wird nur dann als gültig erachtet, wenn er nach einer endlichen Zahl von Rechenschritten zum behaupteten Ergebnis führt; gewissermaßen kann man sich ein Computerprogramm vorstellen.

Der konstruktive Mathematiker sieht eine Existenzaussage daher nur für richtig an, wenn er ein Computerprogramm kennt, das nach endlich vielen Schritten das Objekt konstruieren kann. Der klassische Mathematiker hingegen erlaubt den Beweis auch indirekt. Wenn die Nicht-Existenz zu einem Widerspruch führt, dann muss es solch ein Objekt geben. Mit der indirekten Beweisführung kann aber nicht angegeben werden, wie dieses Objekt aussehen muss.

Überwindet die konstruktive Mathematik die Unanschaulichkeit? Ich habe zwei Bücher konstruktiver Mathematiker angelesen. Die Beweisführung und die angeführten Konstruktionen sind nach meinem Eindruck zu schwerfällig, um anschaulich zu sein. Polemisch formuliert: Wer sich einen Computer mit mathematischen Fertigkeiten vorstellt, sieht nur einen Kasten. Worum es sich handelt, kann ich eigentlich nur im Lichte der klassischen Mathematik erkennen. Die klassische Mathematik kennzeichnet eine klare und elegante Beweisführung, die die Idee vermittelt.
Die meisten konstruktiven Mathematiker arbeiten methodisch so, dass sie der klassischen Mathematik nicht widersprechen. Sie vermeiden also den vollständigen Bruch mit der klassischen Mathematik. Zwar lehnen sie einige klassische Aussagen ab, wenn diese nicht konstruktiv sind. Sie behaupten aber nicht das Gegenteil, sondern lediglich dass sich solche Aussagen konstruktiv weder beweisen noch widerlegen lassen.

Der Fairness halber sollen aber auch die Meriten der konstruktiven Mathematik genannt werden. Sie erleichtert die praktische Umsetzung mathematischer Erkenntnisse in Computerprogrammen. Sie schärft das Bewusstsein, dass kurze und elegante Beweise kein Selbstzweck sind. Sie hält auch einige schöne Überlegungen bereit, welche mathematischen Aussagen nicht konstruktiv sein können. Beispielsweise werden in der konstruktiven Mathematik sogenannte Prinzipien der Allwissenheit abgelehnt. Kann man zeigen, dass eine mathematische Aussage „allwissend“ macht, so ist sie nicht konstruktiv. Dies sind Momente, in denen ich mich als klassischer Mathematiker beim Genuss der verbotenen Frucht ertappt fühle.

Persönliches Fazit

Die klassische Mathematik ist zu schön, um aufgegeben zu werden. Die konstruktive Mathematik wird zumeist als Teil der klassischen Mathematik verstanden. Insofern ist der Erkenntnisgewinn der konstruktiven Mathematik im Vergleich zum Aufwand gering. Die konstruktive Mathematik ist wie die klassische Mathematik nur eine geistige Welt und erleichtert daher nicht den Zugang zu dieser Disziplin.

Literatur (nicht für Laien gedacht!):

  • Michael J. Beeson. Foundations of Constructive Mathematics.
  • Erret Bishop, Douglas Bridges. Constructive Analysis.