Mein Faible für Klaviersonaten


Musik ist eine sehr komplexe Angelegenheit, da selbst gute Musik je nach Stimmungslage kaum erträglich sein kann. Darum höre einmal eher die Beatles, vielleicht gefolgt von den eher schrägen Led Zeppelin, aber dann ist wieder die Klassik dran. In einer solchen Klassikphase scheine ich mich derzeit zu befinden und ich kehre zu meiner Liebe zu den Klaviersonaten zurück. Weiterlesen

Kommentar zu den Waffenlieferungen


Die Politik ist rat- und planlos angesichts der Massaker, die in Syrien und im Irak verübt werden. Besonders als die Miliz Islamischer Staat mit ihren Morden, Vergewaltigungen und Christenverfolgungen für Schlagzeilen sorgte, war das Ausmaß der Ohnmacht offenkundig. Da die Politik aber immer zumindest den Anschein von Handlungsfähigkeit erwecken muss, waren die USA im Bündnis mit arabischen Ländern auch ohne UN-Mandat zu Luftschlägen in Irak und Syrien bereit. Diese Luftschläge sind aber nur wenig wirkungsvoll, wenn es keine Bodentruppen gibt. Da bei der Entsendung eigener Soldaten die westlichen Länder Ermüdungserscheinungen zeigen, war die Idee der Waffenlieferung an die Kurden geboren. Die Waffenlieferungen stellen in meinen Augen eine dumme Idee dar.
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Mein Verhältnis zum Social Freezing


Als das Wünschen noch geholfen hat, war der Klapperstorch für die demographische Entwicklung verantwortlich, und er hat seine Sache nicht schlecht gemacht. Plötzlich hat das Wünschen nicht mehr geholfen, weil der Mensch zu wünschen aufgehört und wirtschaftlich zu denken begonnen hat. Auf einmal war der Storch Monopolist, und schwupp hat ihm das Kartellamt die Lizenz entzogen. Seither fühlt sich niemand mehr fürs Kinderkriegen zuständig. Sogar bei Amazon, wo man sonst jeden Schnickschnack bekommt, kann man keine bestellen, und Apple und Facebook legen fürs Gegenteil sogar einen Batzen Geld auf den Tisch ihrer jungen Mitarbeiterinnen. Weiterlesen

Humor auf Schienen


Heute fuhr ich von Köln zurück nach München mit dem ICE. Ich erlebte einiges Humorvolles.

Ein Zugbegleiter lobt mit den Vorzügen des Bordbistros auch die Zusammenarbeit mit seinen wunderbaren Kolleginnen.

Derselbe bittet kurz darauf den Besitzer eines Buches mit dem Schwerpunkt der inneren Medizin ins Bistro.

Ein Mädchen missioniert den ganzen Wagen mit seinem Luftballon, der die Aufschrift “Gott ist die Liebe” trägt.

Zum Schluss erscheint die folgende Aufschrift

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bevor der Zug wenige hundert Meter vor dem Ziel von einer Signalstörung gestoppt wird.

Die zehn Minuten zusätzlicher Verspätung zu den anderen zehn waren die Schlusspointe noch wert.