Mein Verhältnis zu P. G. Wodehouse


Dieser reine Wein hat mit der "Weinreinbringerin" Robert Gernhardts nichts zu tun. Könnte aber von mir aus. (Foto: Bernhard Huber)

Dieser reine Wein hat mit der “Weinreinbringerin” Robert Gernhardts nichts zu tun. Könnte aber von mir aus. (Foto: Bernhard Huber)

Auch wenn es sich, was ich natürlich auf meine Kappe nehme, selten dämlich anhört: P. (für Pelham) G. (für Grenville) Wodehouse ist der optimistischste aller Schriftsteller. Seine Inspirationsquelle sind nicht die dunklen Seiten, sondern die Schrullen des Menschen. Weiterlesen

Filmkritik: Paddington


Eine Kindergeschichte, die einem ein Leben lang Freude macht

„Paddington“ heißt eine Bahnhofsstation in London und ein kleiner Bär aus dem „dunkelsten Peru“, den die Familie Brown dort aufgelesen und ihm deshalb diesen Namen gegeben hat: Paddington. Es ist nur folgerichtig, dass nun auch der Film, dessen Protagonist dieser äußerst liebenswerte Bär ist, so heißt.
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Vielen Dank


Liebe Leser,

vielleicht ist es euch aufgefallen, dass es hier um einiges ruhiger geworden ist. Ich hatte eine Zeit lang kein Internet und konnte daher nicht wirklich Beiträge schreiben. Als ich dann wieder Internet hatte, hatte ich aus persönlichen Gründen sehr wenig Zeit, um mich um den Blog zu kümmern. Jetzt haber ich wieder kleine Zeitfenster, in denen ich hoffentlich wieder Beiträge erstellen kann.
Ich bedanke mich dabei herzlich bei meinem zwei Mitschreibern, die diese Zeit wenigstens etwas überbrücken konnten. Auch danke ich den treuen Lesern, die auch diese Beiträge wahrgenommen haben.
In diesem Sinne wünsche ich eine frohe und ruhige Adventszeit, die gerade begonnen hat und hoffe, dass ich bald wieder in den Blog eingreifen kann. Ein wenig Geduld müsst ihr aber dafür noch haben, denn mir fehlen noch ein paar Ideen nach der etwas stressigeren Zeit ;)
Bis bald.

Die Krise des Islam als Krise des Monotheismus


Der Islam befindet sich in einer apokalyptischen Krise, die die guten von den bösen Geistern scheidet. Doch auch das Judentum und das Christentum wird diese Krise nicht unberührt lassen.

Der Glaube an den einen Gott

Der Islam glaubt trotz aller Unterschiede an den Gott Abrahams, an den Juden und auch Christen ebenso glauben. Werden so viele Verbrechen im Namen Allahs verübt, so wird die Frage nicht ganz zu Unrecht gestellt werden, wie es denn mit Jahwe und mit dem dreieinigen Gott bestellt ist. Dabei genügt es nicht, auf die Unterschiede hinzuweisen, da sich bei dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit schnell so mancher fundamentale theologische Unterschied als unwesentlich herausstellen könnte.

Feindesliebe

Auch der Hinweis auf die exorbitant hohe Zahl der weltweit verfolgten Christen hilft nicht weiter. Im Gegenteil trägt er dazu bei Ängste zu schüren und die Herzen zu verhärten. Unsere Regierung, die auch Christen einschließlich Angela Merkel zu ihren Mitgliedern zählt, liefert als Novum in der bundesdeutschen Geschichte Waffen in ein Kriegsgebiet. Und Christen der von dem IS geknechteten Region greifen selbst zu den Waffen, um sich dem Terror entgegen zu stellen, ohne Gewissheit darüber zu haben, dass die Waffenbrüder nicht selbst blutige Rache nehmen könnten.

Nur die von Jesus geforderte Feindesliebe kann diesen Knoten von Gewalt lösen. Wir Christen sollten das Misstrauen gegen Muslime ersetzen durch Vertrauen in die Liebe Gottes. Dies ist für die verfolgten Christen, die ihre Mörder lieben sollen, wohl kaum möglich, doch ich bete für sie, dass Gott sie aus der Sünde des Hasses rettet.

Alle drei monotheistischen Religionen sollten einmütig bekennen, dass Gott die Liebe ist, die rettet.

Mein Faible für Klaviersonaten


Musik ist eine sehr komplexe Angelegenheit, da selbst gute Musik je nach Stimmungslage kaum erträglich sein kann. Darum höre einmal eher die Beatles, vielleicht gefolgt von den eher schrägen Led Zeppelin, aber dann ist wieder die Klassik dran. In einer solchen Klassikphase scheine ich mich derzeit zu befinden und ich kehre zu meiner Liebe zu den Klaviersonaten zurück. Weiterlesen

Kommentar zu den Waffenlieferungen


Die Politik ist rat- und planlos angesichts der Massaker, die in Syrien und im Irak verübt werden. Besonders als die Miliz Islamischer Staat mit ihren Morden, Vergewaltigungen und Christenverfolgungen für Schlagzeilen sorgte, war das Ausmaß der Ohnmacht offenkundig. Da die Politik aber immer zumindest den Anschein von Handlungsfähigkeit erwecken muss, waren die USA im Bündnis mit arabischen Ländern auch ohne UN-Mandat zu Luftschlägen in Irak und Syrien bereit. Diese Luftschläge sind aber nur wenig wirkungsvoll, wenn es keine Bodentruppen gibt. Da bei der Entsendung eigener Soldaten die westlichen Länder Ermüdungserscheinungen zeigen, war die Idee der Waffenlieferung an die Kurden geboren. Die Waffenlieferungen stellen in meinen Augen eine dumme Idee dar.
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