Humor auf Schienen


Heute fuhr ich von Köln zurück nach München mit dem ICE. Ich erlebte einiges Humorvolles.

Ein Zugbegleiter lobt mit den Vorzügen des Bordbistros auch die Zusammenarbeit mit seinen wunderbaren Kolleginnen.

Derselbe bittet kurz darauf den Besitzer eines Buches mit dem Schwerpunkt der inneren Medizin ins Bistro.

Ein Mädchen missioniert den ganzen Wagen mit seinem Luftballon, der die Aufschrift “Gott ist die Liebe” trägt.

Zum Schluss erscheint die folgende Aufschrift

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bevor der Zug wenige hundert Meter vor dem Ziel von einer Signalstörung gestoppt wird.

Die zehn Minuten zusätzlicher Verspätung zu den anderen zehn waren die Schlusspointe noch wert.

Meine Koranlektüre


Wenn der Koran tatsächlich Allahs Wort wiedergibt, so sollte ich ihn auch als Christ lesen. So dachte ich und holte mir eine deutsche Übersetzung der muslimischen Gemeinschaft „Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland“ auf meinen E-Reader. Und tatsächlich lese ich davon, dass die Thora und die Evangelien bestätigt werden (Sure 3:4), dass Allah der Gott Abrahams ist. Weiterlesen

Filmkritik: Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit


Mr. May kümmert sich um die würdige Bestattung einsamer Verstorbener

Man sitzt im Kino und lässt die Werbung über sich ergehen, ehe es losgeht. Den Trailern für Filme, die „demnächst“, „soon“ oder auch erst in ein paar Monaten anlaufen, schenkt man dabei etwas mehr Aufmerksamkeit, obwohl auf sie natürlich nicht mehr Verlass ist wie auf die Verlagsanpreisungen auf Buchumschlägen. Lässt man sich durch sie trotzdem zu einem Kinobesuch verleiten, kann das gewaltig in die Hose gehen. Es kann aber auch ein Volltreffer sein. Bei „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ war es Letzteres. Weiterlesen

Mein Verhältnis zur gendergeleiteten Sprachverwirrung


Derdiedas Gender
Da ereignet sich ein Kapitalverbrechen, und auf Steckbriefen liest man, die Polizei suche nach „einem Unbekannten“, der der Tat verdächtigt wird. Nur wer im sprachlichen Ausdruck die Eins zu Eins-Wiedergabe der Wirklichkeit sieht, versteht das dahingehend miss, dass hier ein Mann gesucht würde, wobei „ein Unbekannter“ auch noch vieles andere sein könnte. Wer hingegen in der Sprache eine Wirklichkeit mit eigenen Regeln erkennt, weiß, dass unser Unbekannter ein Mann sein kann, aber nicht sein muss. Auch wer „wer“ liest, weiß, dass ein Mann oder eine Frau gemeint sein kann, kurzum ein Mensch gemeint ist, auch wenn dieses Wörtchen (wie „der“ Mensch selber) einseitig maskulin daherkommt. Auf diese sprachliche Maskulinität aber hat es die politische Korrektheit im Gewand des Gender Mainstreaming abgesehen.
Allerdings fällt einem schnell auf, dass die Genderpolizei nicht nach jeder maskulinen Generalisierung, die die Sprache vornimmt, fahndet. Mörder und andere Bösewichter dürfen, s.o., unbehelligt ihr maskulines Unwesen treiben. Weiterlesen

#TubeClash und die Internetserien


Über die Homepage der Tagesschau bin ich auf eine Anime-Serie auf Youtube aufmerksam geworden. #TubeClash ist eine Parodie auf die ganzen Survival-Shows wie das Dschungelcamp und all die anderen, die ich glücklicherweise alle miteinander nicht gesehen habe. Zehn Blogger wurden vom Master auf eine Insel verbannt und müssen dort in zwei Teams mit den Namen Clash A und Clash B á 5 Personen gegeneinander kämpfen. In jeder Episode stirbt eine. Wir Internetbesucher können auf zwei Weisen Einfluss auf das Geschehen üben. Weiterlesen